Athener Akropolis
Athener Akropolis
Nicht einmal mehr zwei Wochen trennen mich von meinem zweiten Jahreshighlight – dem Spartathlon! Dementsprechend stand für mich am Wochenende die letzte lange Trainingseinheit auf der Agenda. Für die ganz langen Läufe versuche ich auch immer mal eine neue Strecke auszuprobieren, wie z.B. bei meinem „5-Stadien-Lauf“ im letzten Jahr. Diesmal war es die Idee, das Original vorab schon mal als „Möchtegern-Spartathlon“ zu laufen.
Kanal von Korinth
Kanal von Korinth

Anstieg zum Sangaspass
Anstieg zum Sangaspass
Der Spartathlon verläuft über 246 Kilometer von der Athener Akropolis, entlang der Küstenstraße nach Korinth. Danach geht es über Nemea zum höchsten Punkt des Laufes, dem Sangaspass, der in der Dunkelheit zu überqueren ist. Das Ziel ist erreicht, wenn man den Fuß der Leonidas-Statue in Sparta berührt.

Bevor ich meinen Trainingslauf beginnen konnte, musste ich zuallererst mein Auto in Osten von Frankfurt zu meinem Zielort fahren, um nach dem Lauf gleich ins Warme zu kommen und nicht eine Erkältung zu riskieren. Mit der S-Bahn ging es dann zurück nach Eschborn, wo sich der Startort meines Laufes, die Taverne Akropolis, befindet. Von dort aus ging es über Kelkheim hoch auf den im Taunus gelegenen Feldberg (878m ü. NN), der heute als Sangaspass herhalten musste.

In Sparta angekommen!
In Sparta angekommen!
Über Kronberg, Oberursel, Eschersheim und Preungesheim ging es weiter entlang der nördlichen Frankfurter Stadtgrenze in Richtung Osten. Einen kleinen Umweg erlaubte ich mir dann noch nach Seckbach, da ich mich als ehemaliger Weinküfer für den dortigen Lohrberger Hang interessierte. Hier befindet sich die einzige Rebfläche des Frankfurter Stadtgebietes, welche sich insgesamt gerade einmal über 1,3 Hektar erstreckt. Ab hier ging es aber dann auf direkten Weg in Richtung Main, wo ich nach 73 Gesamtkilometern das Clubgelände des Schwimm-Sport-Clubs SPARTA Frankfurt erreichte.

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