Mozart100 Ultratrail (112km)

Einfach mal was anderes ausprobieren und ganz neue Erlebnisse und Erfahrungen im breiten Feld des Ultramarathons machen – das war meine Intention für die Planung des Laufjahres 2019. So habe ich schon in der ruhigen Zeit zwischen den Jahren den Ultralaufkalender gescannt, mit dem Ziel einen Ultratrail mit einer Distanz von mindestens 100 km für mich zu entdecken. Na gut, so ganz neu ist das jetzt auch wieder nicht, den Chiemgau 100er bin ich zum Beispiel schon im Jahre 2007, also vor zwölf Jahren, mitgelaufen. Lange habe ich hin und her überlegt, auf welche Veranstaltung meine Wahl fällt, um dann für den Mozart100 das Anmeldeformular auszufüllen. Dazu motiviert hat mich auch ein Athlet aus meinen Laufcoachings (Danke Christian, Du hast mir das also eingebrockt), der nur Gutes über den Mozart100 zu berichten wusste.
Nur Gutes habe auch ich von dem Lauf zu berichten! Ich habe aber auch zu berichten, dass es verdammt anstrengend war.

So ein richtig strukturiertes Training war das im Vorfeld sicher nicht, musste es aber auch nicht sein. Ich bin in erster Linie angereist, um etwas zu erleben. Zu erleben gab es am Anreisetag vor allem eine Affenhitze, sodass beim Warten auf das Briefing im Salzburger Zentrum Schattenplätze äußerst beliebt waren. Die zu erwartenden Temperaturen und das Streckenprofil ließen jedoch einen anstrengenden Tag erwarten, der insbesondere schon sehr früh starten sollte.
Da der Startschuss schon um 5:00 Uhr erfolgen sollte und ich meine Unterkunft ein ganzes Stück außerhalb von Salzburg hatte, klingelte schon um 2:30 Uhr mein Wecker. Zum Glück habe ich ihn nicht überhört, was im Vorfeld ein wenig meine Sorge war.

Es war schon ein tolles Flair, als aus sämtlichen Seitengassen Menschen in Trail-Ausrüstung zum Kapitelplatz zusammenströmten, wo Start und Ziel des Laufs positioniert waren. Nach dem Startschuss lies ich es auch erstmal relativ gemächlich angehen. Es war irgendwie selbst um diese Uhrzeit sehr schwül. Überrascht war ich über die internationale Zusammensetzung des Teilnehmerfeldes, was sicherlich mit der Tatsache zusammenhängt, dass der Lauf mittlerweile Teil der Ultratrail-Worldtour ist. Nach gut einer Stunde wurde der erste Verpflegungspunkt erreicht, ich musste hier unbedingt meine Vorräte auffüllen, da ich recht „leer“ losgelaufen bin. Das hat sich nur als etwas schwierig gestaltet, da an dem langsam laufenden Trinkwasser-Brunnen der Andrang im noch dichten Teilnehmerfeld doch recht groß war. Halb so wild – auf eine halbe Minute rauf oder runter wird es heute nicht ankommen. Weiter ging es in Richtung Fuschl am See, über hügeliges Gelände, was allerdings nur ein sehr humaner Vorgeschmack auf das, was noch auf uns zukommen sollte, darstellte. So richtig wohl habe ich mich dennoch noch nicht gefühlt. Es lief irgendwie noch nicht so richtig rund und wirklich wach war ich auch noch nicht. Das änderte sich erst, nachdem wir den großen Checkpoint in Fuschl am See erreichten. Fuschl ist so etwas wie ein Etappenziel, welches den Lauf in drei Abschnitte teilt, denn hier kommt man zwei Mal vorbei – nämlich nach 31 und nach 80 Kilometern. Deshalb hat es sich auch wunderbar angeboten, die Stöcke, welche zur Unterstützung im profilierten Gelände dienen sollten, hier zu deponieren. Für den relativ einfachen Hin- und Rückweg von, bzw. nach Salzburg, wären sie nur unnötiger Ballast gewesen. Eigentlich geht der Lauf auch erst nach Fuschl so richtig los. So langsam aber sicher wurde ich auch wacher. Gleichzeitig wurde es aber auch immer wärmer. Da es nach Fuschl mehr als 14 km dauern sollte, bis der Checkpoint kommt, füllte ich mir beide 0,5-Liter-Flaschen komplett mit Wasser voll. Eigentlich sollte ein Liter für diese Distanz problemlos reichen. Mit zunehmender Hitze überkam mich jedoch solch ein Durst, dass ich schon frühzeitig mit einem sehr sparsamen Verbrauch begann. Ich kenne dieses Phänomen aus vielen Trainingsläufen – wenn man sich erst einmal in einem dehydrierten Zustand befindet, kommt man da auch trotz ständigem Nachfüllen so schnell nicht wieder raus. Also habe ich mich irgendwie zur nächsten Labestation in Winkl durchgeschleppt. Ein Genuss war das Laufen nun nicht mehr. Unten im Tal angekommen, habe ich mir sehr viel Zeit für Verpflegung und Abkühlen mittels Wasserschlauch genommen, denn es galt die Kräfte für den Anstieg zur Schafbergalm wieder zu sammeln. Erfreulicherweise hat das einigermaßen gut funktioniert und so hat es auch wieder deutlich mehr Spaß gemacht und die Strecke bis Kilometer 61 in St. Gilgen konnte ich wieder richtig genießen. Auch hier habe ich mir wieder richtig viel Zeit gelassen und auch das ein oder andere Schwätzchen am Verpflegungsstand gehalten. Viel härter als den ersten großen Anstieg hinauf zur Schafbergalm, empfand ich nun den Anstieg zum Zwölferhorn, was mit 1520 Metern auch die höchste Erhebung des Laufs darstellt. Glücklicherweise war ich im Anstieg nicht alleine, stattdessen schleppte ich mich gemeinsam mit einem Läufer vom Bodensee in Richtung Gipfel. Zwischendurch dachten wir, der höchste Punkt sei schon erreicht, um dann eines Besseren belehrt zu werden. Das was wir zu dem Zeitpunkt hinter uns gebracht hatten, war bestenfalls vielleicht die Hälfte des Anstiegs! Wie immer bei diesem Lauf hatte ich den Aufenthalt am Checkpoint in aller Ruhe genossen. Mein Mitläufer lief schon mal los, doch auf dem steilen Bergab-Passagen habe ich ihn zeitnah wieder ein- und überholt. Bis nach Fuschl ging es jetzt mehr oder weniger nur noch bergab, so dass man sich bis Kilometer 77 wieder ganz gut erholen konnte. Ich war froh, endlich die Stöcke deponieren zu können, am liebsten hätte ich auch den Rucksack abgelegt. Das Mitschleppen der Ausrüstung ist echt der große Nachteil am Trailrunning. Es ging deutlich unspektakulärer und vergleichsweise eben dahin. Dafür ist man nun auch schneller dem Ziel näher gekommen. Spektakulärer wurde stattdessen das Wetter, den es zog sich mehr und mehr zu und das Donnergrollen kam merklich näher. Irgendwann war es dann soweit und wir wurden heftig geduscht. Eigentlich ganz angenehm, aber der Wald ist vielleicht nicht unbedingt der Aufenthaltsort während eines Gewitters. Auch das ging vorüber uns so waren die letzten Kilometer hinein nach Salzburg auch nur noch Formsache. Das Ziel bei Kilometer 112 erreichte ich nach etwa 15 Stunden als 39. Mann. So ging ein schöner, aber anstrengender Tag zu ende.
Für mich war es eine (schöne) neue Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Ich werde sicherlich auch weiterhin auch immer mal wieder einen Ausflug auf die Trails wagen, wobei mich der Ultramarathon auf der Straße schon irgendwie mehr fasziniert, da man eine höhere Vergleichbarkeit hat und man durchgehend im Laufschritt bleibt, was bei langen Ultratrails kaum möglich ist.

Hier auch noch ein paar Impressionen vom Lauf:

75km Ultratrail in Fethiye/Türkei

Zu Beginn des Jahres 2019 habe ich es mir fest auf die Fahne geschrieben, einfach mal ein paar andere Facetten des Ultramarathons zu erleben. Das schöne an diesem Sport ist ja, dass er so vielfältig ist und es auch abseits der klassischen Wettkampfdistanzen noch viel zu entdecken gibt.

So hat es sich auch sehr gut angeboten, die Einladung zum Ultratrail in Fethiye in der Türkei anzunehmen. 2018 „musste“ ich noch dankend ablehnen, da das damals etwas mit der 24h-Europameisterschaft in Rumänien, bzw. mit der Vorbereitung dafür kollidiert hat.

Dieses Jahr sollte dem kleinen Abenteuer jedoch nichts im Wege stehen und so ging es gemeinsam mit meiner Frau

Vorprogramm am Freitag
Vorprogramm am Freitag

Nicole zu dem Trip in die Türkei. Die Anreise lief dann gleich etwas anders ab als angedacht, da unser Flieger mit deutlicher Verspätung in Frankfurt abhob, so dass wir unseren Anschlussflug in Istanbul verpassten. Der neue Flughafen war erst seit wenigen Tagen geöffnet, so dass wir mehr oder weniger eine der ersten Passagiere waren. Im Übrigen sind das dort solch lange Wege, dass ich mir schon überlegt habe, unseren Marsch zum Service-Desk ins Trainingstagebuch einzutragen. Da es am selben Tag keinen Anschlussflug mehr gab, mussten wir also über Nacht bleiben. Hört sich auf den ersten Blick schlimmer an als das es war, denn gutes Hotel, inkl. Shuttleservice und ein anständiges Abendessen auf Kosten der Airline sind schon auch einigermaßen erträglich. Einziger Nachteil: Es ging schon mitten in der Nach wieder raus zum Flughafen. Vor einem 24h-Lauf wäre so eine zerrissene Nacht ärgerlich gewesen, so sah ich es recht entspannt und Donnerstag Vormittag kamen wir dann auch in Fethiye an. Dank des Shuttleservices von Orgachef der Veranstaltung, Rudolf, diesmal ziemlich unkompliziert und entspannt. Rudolf klingt jetzt nicht gerade nach einem türkischen Namen und so ist es auch, denn der Lauf wurde von einem ausgewanderten Deutschen ins Leben gerufen, was die Sache vor Ort auch recht unkompliziert gemacht hat. Ähnlich wie beim Spartathlon gibt es hier als Teilnehmer die Möglichkeit ein Paket zu buchen, in dem Hotel und Wettkampf integriert sind. Mit Blick auf Strand und Meer ließ es sich hier ziemlich gut aushalten.

Für Freitag standen nach einem kurzen Akklimatisationslauf schon etwas mehr Programmpunkte auf der Agenda. Das Briefing sollte im Zentrum von Fethiye stattfinden und ich wurde kurzfristig gebeten, im Rahmen dessen einen kleinen Vortrag mit anschließender Fragerunde zu halten. Folien oder dergleichen hatte ich natürlich keine dabei, aber kein Problem, es gibt ja genug zu erzählen. Das Ganze hat entsprechend auf Englisch stattgefunden und wurde direkt von einer Dolmetscherin ins Türkische übersetzt, so dass auch jeder die Möglichkeit hatte, Fragen zu stellen. Hat Spaß gemacht, sowohl mir als auch scheinbar den anderen Läufern. Da ich selbst natürlich nicht der türkischen Sprache mächtig bin und es auf der längsten Distanz über 75 km auch nicht viele Teilnehmer gab, hatte ich doch etwas Respekt davor, mich irgendwo in den Bergen zu verlaufen. Da das hier noch eine recht familiäre Veranstaltung ist, gab es auch keinen Track, dementsprechend hab ich bei Briefing aufgepasst wie ein Luchs.

Samstag früh sollte es also losgehen, gemeinsam mit den Startern über die 50-km-Distanz. Um nicht gleich schon falsch aus der Stadt rauszulaufen, hielt ich mich erstmal an eine Gruppe einheimischer Läufer. Erst nachdem wir an unserem Hotel bei Kilometer 5 vorbeiliefen und ich die folgenden Kilometer etwas kannte, habe ich ein klein wenig beschleunigt. Ein türkischer Läufer folgte mir, und so liefen wir uns langsam warm. Gut, warmlaufen war heute nicht wirklich erforderlich, denn in der Sonne war es doch schon nicht mehr wirklich frisch. So langsam hat es sich eingerollt und eigentlich fühlte ich mich recht wohl, bevor der Lauf vom entspannten Dahinrollen schnell zu einem kleinen Abenteuer wurde. Noch am Vortag des Laufes bin ich einen Teil der schon markierten Strecke abgelaufen. Leider genau 100 Meter vor einer Abzweigung auf eine Anhöhe bin ich wieder umgekehrt, da meine geplanten Trainingskilometer erreicht waren. Wäre ich noch die wenigen Meter weiter gelaufen, wäre mir möglicherweise die Abzweigung aufgefallen und am Wettkampftag hätte ich so schon Bescheid gewusst. So lief ich gemeinsam mit meinem türkischen Mitläufer und wunderte mich schon ein wenig, warum an einer kleinen Kreuzung keine Markierung zu sehen war. Ich schaute meinen Mitläufer an und er deutete geradeaus. Okay, im Zweifel geradeaus ist meist nicht so verkehrt, dachte ich mir noch. Leider deutete aber auch im weiteren Verlauf nichts auf eine Wettkampfmarkierung hin und spätestens als wir an eine viel befahrene Straße kamen war klar, dass wir auf dem falschen Weg waren. Das geht ja gut los, nach noch nicht einmal zehn gelaufenen Kilometern. Ich war froh, nicht alleine zu sein, auch wenn sich die Lagebesprechung aufgrund der Sprachbarriere schwierig gestaltete. Mein Kollege führte ein kurzes Telefonat und das ergab wohl, dass wir umkehren und in Richtung Strand laufen müssen. Der Umweg kostete uns etwa vier Extrakilometer. Insgeheim habe ich schon begonnen, die Gesamtdistanz hochzurechnen, wenn es so weitergeht mit dem Ergebnis, dass das hier noch ein recht langer Tag werden könnte. Egal, irgendwie werden wir schon ankommen. Später erfuhr ich, dass wir auf diesem Streckenabschnitt nicht die einzigen mit Schwierigkeiten waren, sondern sich auf unterschiedliche Art und Weise verlaufen wurde. Nach solch einem Verlaufer ist man ja geneigt, die Zeit wieder mit zügigerem Tempo reinzuholen. Dieses Unterfangen hat sich jedoch ganz schnell erledigt, denn nun folgten etwa vier Kilometer entlang des Strands. Gefühlt ging es hier nur im Schneckentempo weiter und ich machte mir zunehmend auch Sorgen um den Flüssigkeitshaushalt, denn meine Vorräte waren doch schon recht bald aufgebraucht. Nach der schier endlosen Strandpassage wurde der Checkpoint erreicht und ich beschloss, in Anbetracht des noch langen Tages, mir Zeit zu lassen und lieber anständige Verpflegung zu betreiben. Die folgenden Kilometer wurden immerhin deutlich einfacher. Es ging zwar immer leicht bergauf dem tiefen Taleinschnitt folgend, aber so langsam aber sicher habe ich meinen Rhythmus gefunden. Viele der Starter über die 50-Kilometer-Distanz sammelte ich nun wieder ein. Irgendwann stieg die Forststraße knackig an, bevor es oben angekommen sehr einsam wurde, da nun nur noch die wenigen Läufer über die 75-km-Distanz auf der Strecken waren. Wirklich flache Streckenabschnitte fand man nun selten. Ab und an ging es mal bergab, die allermeiste Zeit galt es jedoch Höhenmeter zu sammeln.

An einem Checkpoint in den Bergen wurde ich vom Betreuer des selbigen gewarnt, dass es gleich etwas nass werden könnte. Erst dachte ich mir nichts groß dabei, doch kaum um die Kurve gebogen, wusste ich was Sache ist. Vor mir erstreckte sich nämlich ein breiter Bach. Überspringen völlig utopisch, dafür müsste man schon mindestens die Quali zur nächsten Weitsprung-Weltmeisterschaft in der Tasche haben. Also ging es stockvoll durch glasklares eiskaltes Bergwasser – herrlich!

Der Abenteuerlauf ging weiter und zwar nach oben, meistens gut laufbar, aber in der aller Regel ansteigend weiter ins Tal-Ende. Durch einen unglücklichen Zufall – und eigene Unachtsamkeit – habe ich mich dann noch ein zweites Mal verlaufen. In einer Senke angekommen wurde ich von einem jungen Landwirt angesprochen und in einen kurzen Small-Talk verwickelt. Er empfahl mir das Quellwasser nur wenige Meter hinter der Kurve, wo ich meine Vorräte auffüllte. Unglücklicherweise zweigte genau an der Stelle des Gesprächs die Wettkampf-Route ab. Durch die Ablenkung habe ich das leider übersehen und bin etwas mehr als einen Kilometer in die falsche Richtung gelaufen, bis ich dann sicherheitshalber doch wieder an die besagte Stelle zurücklief. Nach einem letzten Anstieg kam ich an

Endlich geschafft!
Endlich geschafft!

eine wenig befahrene Straße, wo die Markierung bergab zeigte. So wie ich das Streckenprofil in Erinnerung hatte, musste nun auch der höchste Punkt der Kurses erreicht sein. Zum Glück war ich mit der Vermutung nicht falsch gelegen, denn von nun an ging es kilometerweit nur bergab. Immer der asphaltierten Straße folgend, wo man es richtig gut laufen lassen konnte. Andere Läufer habe ich schon lange nicht mehr gesehen, aber immerhin ich war auf dem richtigen Weg, denn nun habe ich bei jeder möglichen Abbiegung wirklich aufgepasst wie ein Luchs. Nach etwa 55 Kilometern erreichte ich wieder einen Checkpoint. Ich ließ mir Zeit, dafür war das Obst einfach zu lecker, und so langsam war es doch ganz schön warm geworden. Es ging weiter bergab und bei der Überquerung der großen Bundesstraße galt es nochmal konzentriert zu bleiben, um den richtigen Abzweig zu erwischen. Durch meine beiden Zusatzschleifen konnte ich kaum einschätzen, wie weit es jetzt tatsächlich noch bis zum Ziel ist. Das hat sich jedoch schlagartig geändert, als ich die Strecken vom Hinweg wieder erkannte. Nun war ich wieder auf dem Pendelstück, welches den Rückweg nach Fethiye darstellt. Perfekt, nur noch runter an den Strand und dann sind es lediglich 14 km, die bewältigt werden müssen. Gut, auf den Strandlauf durch Kies und Sand war ich nun mit zunehmender Müdigkeit nicht mehr so wirklich scharf. Ich habe das Problem aber in soweit umgehen können, in dem ich ganz nah am Wasser lief, wo der feuchte Sand nicht so tief war. Dies bedeutete als Kehrseite jedoch, dass meine Schuhe nicht trocken bleiben sollten, da ich nicht allen Wellen ausweichen konnte. Nicht so schlimm, der Weg ist ja nicht mehr weit und wirklich trocken waren die Schuhe nach der Bachüberquerung in den Bergen ja so oder so nicht mehr geworden.

Die letzten Kilometer waren dann keine große Hürde mehr und ich konnte nochmal deutlich beschleunigen. So

Ein Souvenir für Zuhause gab es auch
Ein Souvenir für Zuhause gab es auch

erreichte ich in der Nachmittagssonne, als erster der wenigen Läufer über die 75-km-Distanz, das Ziel auf dem Marktplatz.

Fazit: Es hat ungemein Spaß gemacht, die Landschaft rund um Fethyie kennenzulernen! Langweilig wurde es eigentlich nie, denn die Umgebung änderte sich immer wieder komplett. Einerseits die Stadt, die Strandpromenade mit ihren Touristen, und dann auf der anderen Seite diese Abgeschiedenheit in den Bergen, wo ich über Stunden kaum einem Menschen begegnet bin. Der Lauf war ein Abenteuer der etwas anderen Art!

Nach dem Lauf blieben zum Glück noch ein paar Tage, um die Sonne zu genießen. Gemeinsam mit einigen anderen Teilnehmern haben wir die Zeit genossen und einige Ausflüge unternommen.

3. Platz mit der LG Würzburg bei der 50km-DM

Dadurch, dass mein Fokus in den letzten Jahren immer auf internationale 24h-Meisterschaften oder dem Spartathlon gelegen war, gab es nicht mehr so arg viel Raum für andere kleinere und größere Laufabenteuer. So konnte ich bei nationalen Ultramarathon…

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Geburtstagslauf beim Lahntallauf

So furchtbar wichtig sind mir Geburtstage eigentlich nicht. Eine Zahl geht und eine neue kommt.
Nichtsdestotrotz ist es ja ganz schön, am Geburtstag irgendeine Aktivität auszuüben, an der man so richtig Spaß hat. Okay, das ist eigentlich auch an den…

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Ziele und Vorhaben für 2019

Das Jahr 2019 hat begonnen und natürlich soll es auch in diesem Jahr ein paar schöne Lauferlebnisse geben. Im Gegensatz zu den letzten Jahren soll aber diesmal insbesondere das Wörtchen „Erlebnisse“ fettgedruckt und unterstrichen herausgehoben werden…

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Absch(l)usslauf beim Spartathlon

Seit Sommer 2017 habe ich es für mich entschieden, seit Juni 2018 auch „öffentlich“ kommuniziert: Nach der Saison 2018 wird erstmal Schluss sein mit dem leistungsorientierten Ultramarathon. Auch wenn solch eine Entscheidung dann doch schon ein wenig …

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24h-Lauf in Taipeh 2017

Mittlerweile ist es ja fast schon eine Tradition, dass ich zum Jahresabschluss nach Taipeh reise, um am 24h-Lauf der

Nächtliche Verpflegung
Nächtliche Verpflegung

Soochow University teilzunehmen. Die Veranstaltung ist mir mittlerweile wirklich ans Herz gewachsen und umso mehr freut es mich, dass ich auch in diesem Jahr wieder eine Einladung erhalten habe. Im Gegensatz zu den Jahren davor, habe ich als die Einladung im August kam, erstmal noch um ein paar Wochen Bedenkzeit gebeten, bis ich dann tatsächlich zugesagt habe. Das Zögern hatte zwei Gründe. Zum einen weiß ich, dass mir die Bedingungen in Taiwan nicht so ganz einfach fallen und bislang war ich dort immer recht deutlich von meinen besten Ergebnissen entfernt. Zum anderen war ich, gerade mit etwas Abstand, mit dem Ergebnis bei der WM in Belfast absolut zufrieden. Dementsprechend war ich mir nicht ganz sicher, ob ich mir wirklich noch einen nach besten Wissen und Gewissen vorbereiteten 24h-Lauf in diesem Jahr antun sollte. Letztendlich war die Entscheidung zu starten doch so etwas wie eine Herzensangelegenheit.
Für den Entschluss hat sicherlich auch eine Rolle gespielt, dass sich nicht nur ich, sondern auch meine bessere Hälfte Nicole, durch die Reisen in das Land Taiwan verliebt hat. In Nicoles Fall hat das sogar soweit geführt, dass sie seit 1,5 Jahren chinesisch lernt – soweit ging die Liebe bei mir dann doch noch nicht, was mangels Talent wahrscheinlich auch besser so ist ;). Liebe zum Land und der Veranstaltung hin oder her, klar war natürlich auch, dass ich nicht nur zum lockeren Jogging nach Taiwan fliegen werde. Die Vorbereitung lief auch wirklich sehr vielversprechend, dennoch hatte ich aufgrund der Erfahrungen von den vergangenen Auflagen eine gehörige Portion Respekt. Respekt hatte ich vor allem aber auch vor dem Hinflug. 2016 war wirklich ein ganz unglückliches Jahr. Zuerst hat es mich verletzungstechnisch ordentlich erwischt und als ich dann gerade rechtzeitig mit einer abgespeckten Vorbereitung wieder einsatzbereit für einen 24er war, habe ich mir damals auf dem Hinflug nach Taiwan eine Erkältung eingefangen. Dementsprechend war ich diesmal wirklich mega, mega, mega vorsichtig und habe im Flieger und beim Umsteigen in Shanghai immer Schal, Mütze und sogar Winterjacke griffbereit gehabt. In diesem Jahr ging diesbezüglich auch alles gut, sowie das abgesehen von 2016 ja in den Jahren davor auch bei allen wichtigen Rennen der Fall war. Wie immer war vor Ort alles perfekt organisiert und ich hatte die Tage vor dem Lauf nochmal ganz gut Kräfte sammeln können. Lediglich der Freitag war ein wenig anstrengend, da die Tagesordnung mit Interviews, Pressekonferenz, Eröffnungsfeier und technical meeting volles Programm vorsah.
Nichtsdestotrotz habe ich dann aber in der Nacht vor dem Rennen wirklich vorzüglich geschlaffen und hatte mich vor dem Start richtig frisch gefühlt.
Für das Rennen war diesmal ein deutlich vorsichtigerer Beginn vorgesehen, wie das bei den letzten internationalen Auftritten der Fall war. Durch die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren, hatte ich vor allem hinsichtlich der klimatischen Bedingungen echt Respekt. Die Marschroute sah dementsprechend vor mit einer Pace von 5:08 min/km die erste Hälfte des Rennens zu bestreiten. Die ersten vier Stunden, bis zum ersten Richtungswechsel empfand ich so doch relativ entspannt. Nach sechs Stunden war ich mit 70 gelaufenen Kilometern immer noch exakt im festgelegten Plan. Ich habe zu dem Zeitpunkt aber schon gemerkt, dass ich das Tempo nicht halten werden können. Bei all meinen bisherigen Teilnahmen hatte ich zu dieser Phase des Rennens eine Schwächeperiode. Wahrscheinlich liegt es auch ein Stück weit am Biorhythmus, da mein Organismus noch nicht vollständig an die taiwanesische Zeit angepasst ist. Ich habe in meiner 24h-Lauf-Vita schon viele heftige Kriesen im Wettkampf erlebt. Aus diesen Erfahrungen weiß ich, dass es in der Regel ungefähr drei Stunden dauert bis man sich wieder erholt. Es ist echt interessant, man kann sich von einer Schwächeperiode im 24h-Lauf tatsächlich erholen und das mit den drei Stunden hat sich oft bewahrheitet. Wichtig ist in solch einer Phase halt, dass man nicht zu viel Zeit verliert und konstant im Laufen bleibt. Vor dem Wettkampf habe ich mir vorgenommen, das Rennen mal wieder mit mehr stoischer Ruhe durchzuziehen, denn genau das war eigentlich immer meine große Stärke gewesen. Bei der WM in Belfast ist mir das jedoch in diesem Jahr nicht soooo gut gelungen, auch wenn das Endergebniss ja echt in Ordnung war. Hier in Taipeh hat dies aber wieder deutlich besser geklappt und ich hab versucht mich irgendwie ohne großes Hadern die folgenden Stunden durchzuhangeln. Nichtmal mein Betreuerteam hat lange Zeit gemerkt, dass es mir eigentlich gerade nicht so furchtbar gut geht. Spätestens als die große Stoppuhr auf der Zielgerade zehn Stunden angezeigt hatte, wusste ich dass dies nicht einfach nur eine vorübergehende Kriese ist, denn die Power kam nicht so wirklich zurück. Gewusst habe ich spätestens jetzt auch, dass das hier und heute noch ein ganz hartes Stück arbeit werden wird. Egal – wir nehmen es heute so wie es kommt. Also das Ziel schon mal im Kopf runterkorrigiert, Hauptsache dranbleiben. So langsam habe ich die 12-Stundenmarke aber wirklich herbeigesehnt, denn bei der Hälfte des Rennens sollte man schon wenigstens einigermaßen Kilometer auf der Habenseite aufweisen können, sonst wird es wirklich ganz schwer für ein gutes Ergebnis. Nachdem ich in der Zeit zwischen sechs und zehn Stunden den Zeitverlust ganz gut in Grenzen halten konnte, musste ich jetzt doch deutlich rausnehmen. Es wurde jetzt schon echt richtig zäh. Normalerweise bin ich ja immer total auf den Wettkampf konzentriert, aber irgendwie hatte ich jetzt das Bedürfnis, mal was anderes zu hören und mich ein wenig abzulenken. Als in Taipeh 11 Stunden des Rennens vorbei waren, schlug die Uhr in Deutschland durch die Zeitverschiebung genau 13:00 Uhr. Das hieß auch, dass nun etwa 10000 Kilometer weiter westlich Anstoß zum zweitliga Duell FC Nürnberg gegen Sandhausen war. Als Betreuerin von einem 24h-Läufer hat man’s echt nicht einfach. Da steht man einen ganzen Tag an der Strecke und reicht das Fläschchen, um es eine Runde später wieder in Empfang zu nehmen. Man muss darauf achten, dass bei den wesentlichen Komponenten kein Defizit eintritt und notfalls auch mal zu vermehrten Salz- oder Vitargokonsum antreiben. Und jetzt… jetzt will er auch noch die Zwischenstände vom Glubb wissen…! Lange Rede, kurzer Sinn – ich habe auch meine gewünschten Live Zwischenstände bekommen. Dankeschön!
So langsam steuerten wir hier in Taipeh auch mit großen Schritten auf die Halbzeit zu. Diese gab es für uns zwar

Die neue Streckenrekordhalterin Courtney Dauwalter (USA) im Schlepptau
Die neue Streckenrekordhalterin Courtney Dauwalter (USA) im Schlepptau

nicht nach 45, sondern erst nach 720 Minuten, und verbunden mit einer Pause ist das Ganze leider auch nicht. Ja Pause… eine Pause wäre jetzt echt gut, aber irgendwie muss es ja immer weitergehen.
Ein Grund zur Freude ist das aber trotzdem immer. Ich hatte nun fast 340 Runden auf der 400m-Leichtathletikbahn absolviert, was etwa 134 Kilometern entspricht. Dementsprechend war ich nun schon satte sechs Kilometer hinter meinem Plan. Wenn man bedenkt, dass ich in sechs der zwölf Stunden ziemlich kraftlos gewesen bin, war das Zwischenergebnis ganz okay. Auch in Nürnberg war nun Halbzeit – noch 0:0.
Innerlich habe ich mich nun schon mal auf noch ganz harte 12 Stunden eingestellt. Dass hier was ganz großes nicht mehr drin ist, das wusste ich längstens – aber das musste es ja auch von vornherein nicht werden. Ein konstantes Ergebnis wollte ich aber weiterhin unbedingt erreichen, was auch immer „konstantes Ergebnis“ heißen mag. Im Kopf gingen mir nun verschiedene Ziele durch den Kopf: wenigstens 250 Kilometer. Vielleicht 252 Kilometer, wäre ja immer noch ein super Ergebnis, immerhin hat das in den letzen 15 Jahren kein anderer Deutscher außer ich selbst erreicht. Auf der anderen Seite auch Zweifel, ob ich überhaupt durchlaufen kann… komm‘ 240 ist doch wirklich das Mindeste, was drin sein muss. Auch wenn ich mental heute ganz gut drauf war, so ein kleiner positiver Impuls wäre jetzt schon auch mal ganz nett. Und plötzlich war er da – „1:0 Leibold – 69. Minute!“. Jawohl geht doch! Leichter wird’s hier deshalb zwar auch nicht, aber man kann sich ja trotzdem mal freuen. Vor allem war das jetzt wirklich mal eine ganz nette Ablenkung, da es nach fast 13 Stunden auf dieser gottverdammten 400m-Runde nur noch wenige neue visuelle Reize gab. Da ändert auch der Richtungswechsel, der alle vier Stunden – inklusive Wiegen beim Rennarzt im Schnelldurchlauf – durchgeführt wird nur wenig. So habe ich mir selbst ein bisschen Abwechslung reingebracht, in dem ich die Minuten runtergezählt habe, bis der Abpfiff in Nürnberg ertönen muss. Irgendwann war’s soweit und am Ergebnis hatte sich nix mehr geändert. Schon interessant, dass meine Rundenzeiten auf einmal, zumindest kurzfristig wieder flotter wurden.  Ein kleines bisschen Morgenluft habe ich selbst auch wieder gewittert und irgendwie war ich doch ein bisschen froh, dass ich trotz der Kraftlosigkeit über solche eine lange Zeit immernoch ohne größere Unterbrechungen im Laufen drin war. Mensch – vielleicht geht hier doch noch was ordentliches, vielleicht doch nochmal in Richtung 260 km. Vielleicht gibt es ja in Nürnberg im Sommer nach vierjähriger erstliga Abstinenz ein Comeback. Genauso wie bei mir in diesem Jahr, denn 2017 steht für mich, nach einem von Verletzungen dominierten Jahr 2016, als mein Comeback – und zwar ganz egal wie das hier und heute ausgeht. Der Gedanke gefiel mir irgendwie gerade richtig gut und in meinem Kopf hatten sich so ein paar Ohrwürmer eingenistet… ♫♫♫ Der Florian Reus ist wieder da……Ooohhh der FCN steigt wieder auf… (und die Fürther steigen ab 😉 )…♫♫♫. Okay… dann ist’s aber auch langsam wieder gut, zuviel Euphorie ist in einem 24h-Lauf auch nicht gut erfahrungsgemäß. Irgendwie hat sich das aber auch schnell wieder von selbst erledigt, auch wenn die Rundenzeiten mal für einige Minuten wieder schneller waren, so richtig viel gaben die Beine heute einfach nicht her. Das Tempo wurde jetzt auch wirklich kontinuierlich langsamer und man braucht sich nichts mehr vormachen – es geht heute wirklich ausschließlich ums Finishen. Das Finishen wollte ich aber wirklich unbedingt, das war tatsächlich alternativlos. Es ist mein Comebackjahr und da möchte ich auf gar keinen Fall mit einem negativen Gefühl in die Winterpause gehen. Und dann gibt es hier in Taipeh natürlich noch einen ganz anderen Grund… es ist wirklich wahnsinn welches Engagement hier von den vielen Volunteers herrscht. Ich finde das wirklich klasse wie sich diese jungen Menschen hier für das Rennen einsetzen und mit großer Begeisterung mit Anpacken. Ihnen ist es egal, ob Du 280, 260 oder halt nur 200 Kilometer läufst… das entscheidende ist, dass Du das Ding durchziehst, egal was kommt. Überall ist es zu lesen, das Motto der Veranstaltung „I complete – Never give up!“.- auf Fahnen, auf Plakaten, auf den T-Shirts der unzähligen Helfer sowieso. Das ist auch der Spirit, den ich im Ultramarathon lebe. Durchziehen, egal was kommt. In den letzten sieben Jahren ist mir das ein einziges mal nicht gelungen, sonst immer. Hier in Taipeh habe ich regelmäßig dermaßen auf die Fresse bekommen, man muss es wirklich so drastisch sagen ausdrücken muss. Und trotzdem stand und steht es niemals zur Debatte vorzeitig abzubrechen – das ist man den Leuten hier einfach schuldig!
Und genau so war es auch heute. So richtig zurück in das Rennen habe ich einfach nicht mehr gefunden und eigentlich war es in der allermeistern Zeit einfach nur so ein durchhangeln von Stunde zu Stunde. Im letzten Viertel der Gesamtzeit waren dann schon auch echt längere Abschnitte dabei, in denen ich sogar gehen musste. Irgendwie hatte ich aber trotzdem das Gefühl noch das Beste aus der Situation zu machen. In der letzten Stunden habe ich mich dann sogar noch mal richtig reingekniet und um jeden Kilometer gekämpft. Ich wusste, dass ich irgendwo zwischen 220 und 230 Km rauskommen werde, mir war aber dann jeder einzelne Kilometer wichtig, damit ich das Ergebnis auch rein objektiv als Finish verbuchen kann. So kam am Schluss ein Ergebnis von 228 Kilometer raus, was den achten Rang in der Ergebnisliste bedeutete.
Bitte nicht falsch verstehen… nur Finishen darf im Leben nicht mein Anspruch sein. Ich war mit dem Resultat fast 36 Kilometer weit von meiner persönlichen Bestleistung entfernt. In diesem Leistungsbereich entspricht diese Entfernung wirklich Lichtjahre. Oberhalb von 250 Kilometern wird die Luft unheimlich dünn, da du dir da kaum Schwächen erlauben kannst. Dementsprechend ist es auch echt schwer immer in diese Bereich vorzustoßen. Und dann hast du natürlich Läufe, die liegen dir mehr und dafür gibt es andere bei denen funktioniert es halt weniger gut. Bei den Weltmeisterschaften habe ich eigentlich immer liefern können in den letzten Jahren. In Taipeh scheinen mir die Bedingungen nicht so wirklich zu liegen, das muss ich mir eingestehen. An meine Begeisterung für diese Veranstaltung ändert sich dadurch jedoch nichts. Es war trotz allem wieder toll hier dabei sein zu dürfen, in einem erstklassig besetzten Feld. Hierfür bin ich dankbar! Genauso bin ich auch dankbar, dass 2017 im Großen und Ganzen eine erfolgreiche Saison gewesen war. In diesem Sinne… Comeback2017!