Geburtstagslauf beim Lahntallauf

So furchtbar wichtig sind mir Geburtstage eigentlich nicht. Eine Zahl geht und eine neue kommt. Nichtsdestotrotz ist es ja ganz schön, am Geburtstag irgendeine Aktivität auszuüben, an der man so richtig Spaß hat. Okay, das ist eigentlich auch an den anderen 364 Tagen im Jahr sinnvoll.

So kam es, dass ich mich auch in diesem Jahr wieder für den Lahntallauf über 50 Kilometer in Marburg angemeldet

Eine furchtbar spektakuläre Geschichte ist so ein 50-km-Lauf jetzt nicht gerade, zudem ich ja auch schon das fünfte Mal am Start sein sollte und dementsprechend neue visuelle Reize – mal abgesehen von etwaigen Mitläufern, und Mitläuferinnen 😉 – nicht zu erwarten waren. Aber gut, so ein „Fuffi“ geht immer mal. Im Übrigen auch ohne Training und da wären wir schon beim nächsten Thema. Ohne Training ist vielleicht ein klein wenig übertrieben, aber so furchtbar viel gab es in den letzten Monaten dahingehend tatsächlich nicht.

Große Ambitionen hatte ich so oder so nicht, in erster Linie ging es darum, eine schöne Zeit zu haben und ein paar bekannte Gesichter zu treffen. Der Lahntallauf ist wirklich eine sehr schöne Veranstaltung. Alles schön bodenständig organisiert und nicht mit diesem ganzen künstlich-eventisierten Anstrich versehen, wie man es bei Stadtläufen oder von Agenturen ausgerichteten Läufen häufig antrifft. In Marburg findest Du stattdessen „wenig Plastik und viel Authentizität“. Dementsprechend unaufgeregt lief das auch am Samstag Morgen vor dem Start alles ab. Logistisch etwas nachteilig ist die Tatsache, dass das Start-Zielgelände etwa 600 m vom Veranstaltungsgelände entfernt liegt. Wer 50 km laufen kann, wird auch an den 2 x 600 m nicht gerade umkommen, der eigentliche Nachteil ist halt, dass man von den restlichen Zieleinläufen nichts mehr mitbekommt, wenn man schon bei Kaffee und Kuchen sitzt. Bei meinen ersten Teilnahmen 2008 und 2011 war das auch noch ein wenig anders, denn da konnte das Start- und Zielgelände noch an die sogenannte Steinmühle platziert werden.

Ganz so gemütlich wie in Rodgau vor einigen Wochen wollte ich es heute nun auch wieder nicht angehen lassen. So

Abgerundet wurde der Tag in geselliger Läuferrunde beim ehemaligen Chef des DLV-Ultramarathonkaders, Norbert Madry. Hierfür hatte ich eine Fassprobe von meinem Wein im Gepäck, um auf den schönen Tag anzustoßen.